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Philosophie



Grundsatz 1

„Es ist sinnlos zu sagen: Wir tun unser Bestes.

Es muss dir gelingen,
das zu tun,
was erforderlich ist.“

Dieses Zitat von Sir Winston Churchill beschreibt treffend unsere Auffassung von Ingenieur- und Architektenleistung.

Beim Bauen im Bestand heißt dies zuerst einmal eine sorgfältige und umfassende Bestandsaufnahme als Grundlage zur erfolgreichen Planung und Umsetzung.

Nach Erfassung der Bauschäden oder regelabweichenden Ausführungen ist eine Bewertung der Mängel entscheidend:
  • die Dringlichkeit des Instandsetzungsbedarfes (kurz-, mittel- und langfristig)
  • die mögliche Schadensentwicklung bei Unterlassung
  • das Aufzeigen von Konstruktionen, die noch schadensträchtig werden können
Und nicht zuletzt heißt dies – für Alt- und Neubau – auch, Ermittlung
  • des tatsächlichen Sanierungsbedarfs des Bauherren
  • der Wirtschaftlichkeit (Kosten- / Nutzenanalyse)
jeweils unter Berücksichtigung der baulichen Abhängigkeiten.

Grundsatz 2

Am Bau müssen wir 120 % geben,
um 100-prozentig zu sein


Ein optisch beeindruckendes Bauwerk mit einer Kostenüberschreitung um 30 % ist für den Bauherren genauso unbefriedigend wie eine termin- und kostentreu abgeschlossene Baumaßnahme, die bereits nach 5 Jahren durch Folgekosten im Facility-Management und erneuten Instandsetzungsbedarf („Sanierung der Sanierung“) zum Ärgernis wird.

Planen UND konsequent Umsetzen was erforderlich ist –
warum ist das in der Baubranche so schwierig ?

Eine Baustelle ist ein Unternehmen auf Zeit

Unabhängig ob Alt- oder Neubau – eine Baustelle ist ein Zusammentreffen von Menschen und Material für eine befristete Zeit zur Produktion eines Wirtschaftsgutes.
Wir erlauben uns einen Vergleich mit der industriellen Fertigung:

Übliche Vorgehensweise beim Bau eines Automobils:
  • Jahrelange Forschung, Planung, Optimierung
  • Erstellung von Modellen
  • Abstimmen der Baugruppen
  • Erstellung von Prototypen
  • Testphase
  • Bau der Einzelteile von abgestimmten Zulieferern
  • Montage der Einzelteile im Werk: trocken, warm, windstill
=> Der Kunde erwartet, dass das Auto läuft.

Übliche Vorgehensweise bei Durchführung einer Baustelle:
  • Freigabe der Mittel nach der 3. Haushaltssitzung im April
  • Ausschreibung der Hauptgewerke ("den Rest machen wir im laufenden"), bei Bausumme > 500.000,- € und öffentlichem Bauherren je Gewerk europaweit
  • zeitgleich dazu erst Genehmigungsplanung mit daraus später noch notwendigen Änderungen
  • Vergabe je Gewerk an den jeweils günstigsten Unternehmer
  • Erstmaliger Treff der Beteiligten kurz vor Baubeginn
  • Änderungen an den gewünschten Leistungen
  • "Zusammenbau" des Projektes bei Wind und Wetter, da SOLL- Fertigstellung vor Jahresende
=> Der Kunde erwartet, dass das Bauwerk funktioniert.

Nur wer mit 120 % in diese Aufgabe startet, wird am Ende die erwarteten 100 % erreichen können.